Moitzi: Nach Studiengebühren kräht (fast) kein Hahn mehr
Die Studiengebühren hätten nichts gebracht, außer arbeitende Studierende weiter unter Druck zu setzen und sozial schlechter gestellte Schichten von höherer Bildung auszuschließen. Für Moitzi eine "quasi Kurzfassung all dessen, wofür die ÖVP bildungspolitisch steht. Das Ansinnen von Minister Hahn gibt einen Vorgeschmack darauf, was kommt, wenn die ÖVP wieder mit FPÖ und/oder BZÖ regieren würde."
Außerdem seien alle Argumente für Studiengebühren, wie etwa die Verkürzung der durchschnittlichen Studienzeit, vollkonmmen an den Haaren herbeigezogen, so Moitzi. Andere Argumente, wie die angebliche Erhöhung der Qualität seien zynisch und lachhaft für alle, die auch nur ein einziges Mal eine Uni von Innen gesehen haben. "Die Einführung der Studiengebühren ist rein aus ideologischen Gründen von der ÖVP erfolgt. Dass die ÖVP mit aller Kraft gegen ein besseres Bildungssystem und den Sozialstaat ankämpft, ist offensichtlich. Sie sollen sich dabei nur nicht überheben. Für uns gilt heute, morgen und
für immer: Die Bildung ist frei und bleibt frei und zwar ausnahmslos für alle."










